Tomandl: Harmonisierung reduziert Ruhebezüge
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"Keine Bewegung bei Regierung"
Der Pensions-Experte Theodor Tomandl sieht Schwarz für viele Pensionsbezieher nach der im Herbst geplanten Harmonisierung: Für viele Bevölkerungsgruppen würde die Maßnahme wesentlich geringere Ruhebezüge bringen als dies derzeit der Fall ist, so Tomandl.
In einem Interview Sonntag Mittag im ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus" betonte der Experte auch, beim Pensionskonto-System könne man nicht mit einer Deckelung operieren. All jene, die in ihrem Berufsleben unterschiedliche Einkünfte bezogen haben, hätten mit Einbußen zu rechnen, die weit über die zehn Prozent hinausgehen, so der Leiter der von der Regierung eingesetzten Pensionsreformkommission.
Kritik übte Tomandl an den Gewerkschaften. Wenn sich der ÖGB mit Veränderungen und Verzögerungen der Reform durchsetze, dann brauche man in ein paar Jahren wieder eine Pensionsreform. Diese müsste dann aber härter sein als die jetzt geplante, betonte der Pensionsexperte.
Tomandl wies zudem darauf hin, dass die jüngere Generation es nicht verstehe, dass die bereits in Pensions Befindlichen keinen Beitrag im Zug der Reform zu leisten hätten. Letzlich werde sich die Politik diesem Wunsch daher "nicht ganz verschließen können", meinte Tomandl.
(apa/ red)
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