Unwetter richtete Schäden an
- Oberösterreich und Steiermark schwer betroffen
In der Steiermark und Oberösterreich haben Gewitter erheblichen Sachschaden angerichtet. In Kindberg (Bezirk Mürzzuschlag) standen Straßenunterführungen sowie zahlreiche Keller unter Wasser, im Bezirk Deutschlandsberg setzte ein Blitz ein Wirtschaftsgebäude in Brand. In Oberösterreich mussten die Einsatzkräfte 400 Mal ausrücken.
Die schweren Unwetter in weiten Teilen Oberösterreichs Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag forderten ein indirektes Todesopfer: Ein 18-jähriger Mann aus Ottensheim (Bez. Urfahr- Umgebung) erlag nach einem Autounfall in Linz seinen schweren Verletzungen. Beim Versuch, einer Wasserlache auszuweichen, geriet ein 19-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug ins Schleudern. Der Wagen prallte gegen den Pkw einer 55-jährigen Linzerin. Der junge Lenker und sein 18-jähriger Beifahrer aus Ottensheim mussten schwer verletzt ins AKH Linz eingeliefert werden. Dort erlag der 18-Jährige wenig später seinen Verletzungen.
Durch die hefigen Regenfälle wurden Keller, Firmengbäude und Garagen überflutet, die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Zahlreiche Straßen wurden zudem von Muren versperrt. Besonders stark waren die Unwetter in Ried im Innkreis und im Raum Enns: Dort verwandelte sich ein Bach durch den Regen in einen Fluss und riss ein Cabrio mit. Der Lenker und seine Beifahrerin konnten sich gerade noch aus dem Auto retten.
Im Raum Kindberg verursachten starke Regenfälle, die auch mit Hagelschlag verbunden waren, erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen auf Nebenstraßen. Nach Mitteilung der Gendarmerie wurden zahlreiche Keller und Tiefgaragen überflutet.
Ebenfalls am Samstagnachmittag löste Blitzschlag auf einem Gehöft in Wies (Bezirk Deutschlandsberg) einen Brand aus. Durch das Feuer wurden ein Wirtschaftsgebäude sowie Futtervorräte und verschiedene Geräte zerstört.
(apa)
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