25 Hausbewohner nach Brand in Mödling gerettet
- Sieben Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert

Nach einem Brand in einem vierstöckigen Mehrparteienhaus in Mödling mussten in der Nacht auf Donnerstag sieben Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Auslöser des Feuers dürfte laut NÖ Sicherheitsdirektion eine vergessene Kerze gewesen sein. Die etwa 25 Hausbewohner, darunter mehrere Kleinkinder und Senioren, hätten "großes Glück gehabt", berichtete die Feuerwehr Mödling nach dem Einsatz.
Eine Nachbarin hatte gegen 1.30 Uhr Rauch und Flammen bemerkt. Der Inhaber der Wohnung, in der das Feuer seinen Ausgang nahm, war nicht zu Hause. Der Anruf versetzte die Bezirksalarmzentrale der Feuerwehr in Möding in höchste Alarmstufe: Eine Wohnung im ersten Obergeschoss stand in Vollbrand, Menschen aus den Wohnungen darüber konnten das Gebäude nicht mehr verlassen. 18 Personen waren von Rauch und Flammen eingeschlossen.
Die Helfer rückten zur Menschenrettung aus. Innerhalb weniger Minuten wurden drei Tanklöschfahrzeuge, eine Gelenkbühne, ein Kommandofahrzeug und zwei Rüstfahrzeuge losgeschickt. Am Einsatzort retteten die Feuerwehrleute zunächst fünf Hausbewohner mit Hilfe der Gelenkbühne. Drei weitere vom Rauch Eingeschlossene wurden "in letzter Sekunde", wie es hieß, über eine Schiebeleiter in Sicherheit gebracht. Die restlichen zehn Personen wurden zum Teil mit so genannten Fluchthauben von den mit Atemschutz ausgerüsteten Feuerwehrleuten durch das stark verrauchte Stiegenhaus ins Freie gebracht.
Um 2.15 Uhr hieß es "Brand aus". Sieben Menschen wurden ins Thermenklinikum Mödling gebracht, sechs davon mussten stationär aufgenommen werden. Der gesamte erste Stock des Hauses wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus gab es Schäden in weiteren Wohnungen.
(apa)
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