Euro soll durch Mini-Chip fälschungssicherer werden
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Jetzt will die Europäische Zentralbank (EZB) den Euro-Fälschern den Kampf ansagen. Um den sprunghafte Anstieg von Euro-Blüten einzudämmen, sollen Euro-Noten in Zukunft durch den Einbau eines Mini-Chips besser gegen Fälschungen geschützt werden, berichtet das "Handelsblatt". Die EZB wollte den Bericht dagegen nicht kommentieren.
Die Europäische Zentralbank (EZB) prüfe, schrittweise derart verbesserte, neue Banknoten auszugeben, berichtete die Zeitung am Freitag. Die EZB verhandle mit dem japanischen Elektronikkonzern Hitachi über die Produktion eines Chips, der das Geld fälschungssicherer machen soll.
Hitachi-Sprecher Keisaku Shibatani bestätigte dem "Handelsblatt" Verhandlungen. Die EZB wollte den Bericht dagegen nicht kommentieren. Zur Sicherheit von Geldnoten nehme die Zentralbank grundsätzlich nicht Stellung, sagte ein Sprecher auf Anfrage.
Hitachi stelle winzige Chips her, die in jeden Geldschein eingebaut werden könnten und mit bloßem Auge nicht zu erkennen seien, schrieb das "Handelsblatt" weiter. Der Chip speichere eine 38-stellige Nummer, die nicht mehr überschrieben werden könne. Anhand dieser Nummer könne der Geldschein zweifelsfrei identifiziert werden. Voraussetzung wäre allerdings der flächendeckende Einsatz von Chip-Lesegeräten. Bei einem Preis pro Chip von sieben bis acht Cent pro Stück würden sich die Kosten der Geldherstellung allerdings mehr als verdoppeln. (apa/red)
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