Sun greift mit Billig-Servern Dell und HP an
- Allianz mit Oracle eingegangen
- Marktanteile an HP verloren
·Neu am Markt!
Laptops mit Intels "Pentium M"-Chip
Mit neuen Niedrigpreis-Computern will Sun Microsystems gegen Konkurrenten wie Dell und Hewlett-Packard (HP) vorgehen. Sun-Chef Scott McNealy stellte zwei neue Server vor, die auf der Architektur des Chipherstellers Intel beruhen. "Jeder schaut in diesen Tagen nach Wegen, um mit geringen Kosten eine Computer-Infrastruktur aufzubauen", sagte McNealy. "Wir haben das verstanden. Die Botschaft ist bei uns angekommen."
Sun hatte zuletzt mit seinen größeren Servern Marktanteile an Dell und HP verloren, da sich viele Kunden für preiswertere Lösungen auf der Basis von Intel-Servern und dem freien Betriebssystem Linux oder einer Microsoft-Lösung entschieden hatten. Größere Server von Sun mit dem eigenentwickelten UltraSparc-Chip und dem Sun-Betriebssystem Solaris kosten in der Regel mehr als 10.000 Dollar (8.582 Euro), die High-End- Modelle können sogar mehr als einer Mio. Dollar kosten.
Auf der Pressekonferenz im Museum for Modern Art in San Francisco kündigte Oracle-Chef Larry Ellison an, künftig alle Sun-Modelle zu unterstützen und in die Marketing-Kampagne Unbreakable aufzunehmen. In so genannten Clustern verwobene kleinere Server würden die Großrechner ablösen, sagte Ellison. (apa/red)
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