Sonntag, 25. Mai 2003

Mit 1. Juni wurde Briefporto teurer

  • Post "spendiert" Frankiergeräte für kleinere Firmen

Nach den Anhebungen der Paketgebühren folgten per 1. Juni in einer zweiten Runde auch die Briefe nach. Das Porto für den Standardbrief (bis 20 Gramm) wurde von 51 auf 55 Cent angehoben, jenes für Inlandsbriefe zwischen 20 und 50 Gramm sogar um 30 Prozent von 58 auf 75 Cent. Auslandsbriefe wurden vereinzelt um bis zu 30 Prozent teurer.

Postvollmachten verteuerten sich von 8,14 Euro auf 15 Euro. Für Nachforschungsaufträge zahlt man 4,00 Euro statt bisher 3,63 Euro. Zuvor kostenlos Postlagernde Sendungen kosten seit 1. Juni einen Euro. Geringfügig teurer wurden auch die Tarife für Nachsender und Einschreiben.

Frankiergeräte für Unternehmen
Im Zusammenhang mit der Portoanhebung und mit dem Ziel einer höheren Automatisierung der Briefpost stellt die Österreichische Post im Rahmen einer europaweit bisher einmaligen Aktion für Unternehmen Frankiergeräte zur Verfügung. In Kooperation mit dem amerikanischen Unternehmen Pitney Bowes, dem mit 4,4 Mrd. Dollar Umsatz nach eigenen Angaben weltweit führenden Anbieter von Lösungen für den Versand und das Dokumenten-Management, kann Postkunden das Frankiergerät "PersonalPost" frei Haus gestellt werden.

Nutzen für beide Seiten
Die Post erwartet sich Nutzen für beide Seiten: Einerseits vereinfacht und beschleunigt es die Postverarbeitung beim Kunden und andererseits kann die Post die Sendungen besser verfolgen und steuern. Angesprochen werden Postkunden in ganz Österreich, die täglich zwischen 10 und 60 Briefe versenden und hierzu derzeit noch Briefmarken einsetzen. Das kompakte Frankiergerät eignet sich insbesondere für kleinere Büros, wie z.B. Kanzleien, Agenturen, Praxen oder Heimbüros. (apa/red)

25.5.2003 12:20