Ölz interessiert sich doch nicht für Ankerbrot
Noch am Donnerstagabend hatte der Vorarlberger Großbäcker Ölz gegenüber der APA sein grundsätzliches Interesse an einem Teilbereich von Ankerbrot (Industriegeschäft) bestätigt. Am Freitagnachmittag wurde diese Lösung als gescheitert betrachtet.
Es habe Interesse für einen Teilbereich von Anker bestanden, und zwar für jenen Teil, der die Lebensmittelketten mit Brot und Gebäck beliefert, sagte Helmut Ölz, Eigentümer der gleichnamigen Großbäckerei, dem ORF-Wien. Die derzeitige Situation sei jedoch "zu verworren", um das ursprünglich gehegte Interesse weiter aufrecht zu erhalten, so Ölz.
Weiterhin im Rennen um Ankerbrot liegt der oberösterreichische Konzern Artax. Die Verhandlungen mit potenziellen Käufern führt zwar der deutsche Eigentümer Müller Brot, entscheiden werden jedoch die Gläubigerbanken, die die Rechte an der Marke "Ankerbrot" besitzen.
(apa)
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