Briefbombe in Valencia verletzt vier Personen
- Hintergründe noch ungeklärt
- ETA-Anschlag wird ausgeschlossen
Am Tag vor den Regional- und Kommunalwahlen in Spanien ist in einer Postfiliale in der ostspanischen Hafenstadt Valencia eine Briefbombe explodiert. Vier Personen wurden bei der Detonation verletzt, wie das Innenministerium am Samstag mitteilte. Zunächst war nicht klar, wer für den Anschlag verantwortlich war. Bürgermeisterin Barbera sagte, der Sprengsatz habe sich in einem Umschlag befunden.
Die Polizei schloss nach ersten Ermittlungen aus, dass die baskische Untergrundorganisation ETA hinter der Detonation stecken könnte. Möglicherweise sei es das Werk einer anarchistischen Gruppe, hieß es. Auch war unklar, ob es einen Zusammenhang mit den Regional- und Kommunalwahlen gab.
Die Wahl am Sonntag gilt als Stimmungsbarometer für den konservativen Regierungschef Jose Maria Aznar. Gewählt wird in 13 der 17 autonomen Regionen, Kommunalwahlen finden im ganzen Land statt. (apa)
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