Dienstag, 20. Mai 2003

Nordchina: 58 Tote bei Minen-Unglücken befürchtet

  • Überschwemmung in Kohlebergwerk Fudong
  • Gasexplosion in illegal betriebener Yongtai-Mine

Die Serie Grubenunglücke in China reißt nicht ab: Bei zwei Minen-Unglücken im Norden des Landes sind nach Angaben der Behörden möglicherweise bis zu 58 Menschen ums Leben gekommen. Nach einer Überschwemmung in dem Kohlebergwerk Fudong in der Provinz Shanxi würden 33 Bergleute vermisst, teilten die Behörden am Dienstag mit. Die Rettungsarbeiten dauerten an.

Weitere 25 Bergarbeiter seien möglicherweise bei einer Gasexplosion in der illegal betriebenen Yongtai-Mine ebenfalls in Shanxi getötet worden, sagte ein Vertreter der Behörde für Arbeitssicherheit der Nachrichtenagentur AFP. Helfer suchten derzeit nach Vermissten, die Überlebenschancen seien wegen der Explosion jedoch gering.

Erst Anfang des Monats waren 86 Bergleute bei einer Gasexplosion in einem Bergwerk in der östlichen Provinz Anhui ums Leben gekommen. (APA, red)

20.5.2003 10:36