Mittwoch, 23. April 2003

NEWS: Erstes Bekennerschreiben aufgetaucht!

  • Zeugen in NEWS: "Haben Österreicher am 21. März gesehen"
  • profil: Vermisste als Schutzschilde für Terrorgruppe (Kasten)

Nun gibt es ein erstes Bekennerschreiben zu den in der algerischen Sahara verschwundenen Österreichern. In der neuesten Ausgabe von NEWS ist eine ins Internet gesetzte "Presseerklärung" der UNATA abgedruckt, die de facto einer Bekennung zur Entführung der Wüsten-Abenteurer gleichkommt. Offenbar werden die Vermissten von einer Terrorgruppe als "Schutzschilde" gefangen gehalten (siehe Kasten rechts).

Die Organisation, der "Nationale Dachverband nichtstaatlicher südalgerischer Reiseverbände", stellt darin zu dem mysteriösen Verschwinden fest: "Die unvorsichtig Verschwundenen gehören zu jener Gruppe von Algerien-Touristen, die in Wundermaschinen Dünen Plattwalzen, sämtliche Nahrungsmittel aus Europa einführen, Abfälle und Schrott zurücklassen, prähistorische Fundstellen ausheben und plündern. Von ihnen wird unser Land nicht respektiert. Diese Touristen sind für unser Land unerträglich und wirtschaftlich uninteressant."

Unmissverständlich schließt die "Erklärung" der UNATA: "Wären die 31 Europäer mit algerischen Führern unterwegs gewesen, dann wären sie nicht verschwunden."

Eine zynische "Garantie", die durchaus den Fakten entspricht. Denn: Tatsächlich war keine der verschollenen Gruppen mit einem algerischen Reiseführer unterwegs gewesen.

In NEWS werden weiters auch neue Zeugen zitiert, die den Zeitpunkt des Verschwindens der Gruppe später als bisher ansetzen. Ein deutscher Sahara-Fahrer traf die Österreich noch am 21. März 2003 an einer Tankstelle im Wüstenort Deb Deb. Der Zeuge: "Sie sagten mir, dass sie wegen der früher Verschwundenen die Gräberpiste meiden wollen."

Bislang galt ein SMS, das der Industrielle Ingo Bleckmann am 17. März 2003 an seine Frau geschickt hatte, offiziell als letztes Lebenszeichen der Vermissten.

Die ganze Story lesen Sie jetzt im aktuellen NEWS!

23.4.2003 12:19