Heineken bestätigt Gespräche mit BBAG
- Aktienkurs steigt über 90 Euro
- Konzernchef Büche: "Wir verschwenden keine Zeit"

Der Verkauf von Österreichs größter Brauereigruppe, der börsennotierten Brau-Beteiligungs-AG (BBAG), an den niederländischen Brauereikonzern Heineken scheint laut "Financial Times Deutschland" so gut wie sicher. Das Blatt beruft sich - wie schon vor Tagen österreichische Medien - auf Wiener Finanzkreise.
Demnach könnte schon sehr bald eine Vorentscheidung fallen, damit der Partner auf der nächsten BBAG-Hauptversammlung am 5. Juni präsentiert werden kann.
BBAG-Chef Karl Büche will sich auf keinen Zeitpunkt festlegen. "Der Prozess läuft auf Hochtouren. Wir verschwenden keine Zeit", wird Büche zitiert. Zu Spekulationen über die Favoritenrolle von Heineken äußert sich Büche weiter nicht.
Ein Sprecher von Heineken bestätigte der Financial Times Deutschland Gespräche mit der BBAG.
Laut Branchenkreisen befinde sich die belgische Interbrew an der zweiten Stelle der möglichen Käufer. Nummer drei sind die South African Breweries (SAB Miller), hier könnte es aber bei der BBAG-Übernahme zu kartellrechtlichen Problemen in Osteuropa kommen, heißt es in dem Bericht.
Die Aktie der BBAG schoss an der Wiener Börse am Mittwoch bei hohen Umsätzen nach oben. Nach 11.15 Uhr notierte die Aktie bei 92 Euro, um 5,42 Prozent höher als am Dienstag.
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