Montag, 21. April 2003

Praktikanten und Ferialarbeiter werden oft ausgebeutet

  • 500 Beschwerden jährlich bei Arbeiterkammer Wien

500 Praktikanten und Ferialarbeiter beschweren sich jährlich bei der Arbeiterkammer (AK) Wien über massive Benachteiligungen durch ihre Arbeitgeber. Laut AK gäbe es für jeden dritten Ferialpraktikanten kein Weihnachtsgeld, keine Pausen, unbezahlte Überstunden und zu geringen Lohn. Die meisten Klagen kommen dabei aus dem Gastgewerbe.

Allerdings gilt für jeden Praktikanten der Kollektivvertrag der jeweiligen Berufssparte und folglich auch der festgelegte Mindestlohn. Diese Regelung bezieht sich sowohl auf Pflichtpraktika als auch auf Ferialjobs. Aus diesem Grund rät die AK den Ferialpraktikanten sich ihre Arbeitszeiten stets zu notieren.

21.4.2003 13:08