Erste zwei CL-Halbfinalisten kommen aus Italien
- Inter schlägt Valencia, Juventus wirft Barca aus dem Bewerb
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Die UEFA-Champions League hat ihren ersten beiden Halbfinalisten! Und beide kommen aus Italien! Inter Mailand setzte sich trotz einer 1:2-Niederlage in Valencia dank des Auswärtstores durch. Juventus Turin setzte sich nach einem 2:1 in der Verlängerung in Barcelona durch und verhinderte damit ein mögliches spanisches Duell Barca vs. Real.
Das Duell Italien - Spanien am Dienstag im Viertelfinale der Fußball-Champions-League ging klar an die Italiener, denn Juventus Turin und Inter Mailand stehen als erste Mannschaften in der Vorschlussrunde. Inter reichte am Dienstag in Valencia eine 1:2-Niederlage, um nach dem 1:0 aus dem Hinspiel dank der Auswärtstorregel aufzusteigen, Juventus setzte sich in Barcelona 2:1 nach Verlängerung durch. Die Mailänder treffen nun auf den Sieger von Milan/Ajax Amsterdam, Juve bekommt es mit dem Sieger des Duells Manchester United/Real Madrid zu tun.
Rund 98.000 Zuschauer im Nou Camp sahen in der ersten Hälfte ein Spiel ohne große Höhepunkte, wobei die Gastgeber die Partie aber sicher im Griff hatten. Die umstrittenste Szene in den ersten 45 Minuten lieferte Thuram, dem der Ball im Strafraum auf die Hand sprang. Schiedsrichter Graham Poll verweigerte den Katalanen jedoch einen Elfer. Bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Luis Enrique die große Chance auf die Führung für Barca, er schlenzte das Leder allerdings allein vor Buffon knapp am langen Eck vorbei.
Das erste Tor in Barcelona fiel jedoch für die Gäste. Davids bediente Nedved, der Tscheche zog geleitet von der passiven Barcelona-Abwehr in den Sechzehner und schoss ins kurze Eck zum 1:0 für die Turiner ein. Der Schock bei den Hausherren währte aber nur kurz, bereits 13 Minuten später traf Xavi mit einem trockenen Schuss von der Strafraumgrenze. Die Italiener versuchten in der Folge, das Resultat über die Runden zu bringen, zumal Davids in der 80. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.
In der Verlängerung spielte praktisch nur Barcelona, scheiterte aber immer am Abwehrbeton der "alten Dame". Die beste Chance der Katalanen auf den Aufstieg vergab Kluivert, als er in der 111. Minute mit einem Seitenfall-Zieher in Buffon seinen Meister fand. Drei Minuten später folgte die kalte Dusche für die drückend überlegene Antic-Elf. Zalayeta schloss einen perfekten Konter des italienischen Rekordmeisters zum 2:1 für Juve ab und stürzte Barcelona damit in ein Tal der Tränen. Die Hausherren hatten zuvor 13 von 15 CL-Partien gewonnen und zwei Mal ein Remis erreicht, nun ist eine Europacup-Teilnahme in der kommenden Saison wohl endgültig passe.
Juve mit unattraktiver Taktik erfolgreich
So wie Juventus kam auch Inter mit einer unattraktiv bis hässlichen Taktik zum Erfolg. Die Partie vor 46.000 Zuschauer im Mestalla von Valencia begann mit einem Paukenschlag. Schon nach vier Minuten sorgte Goalgetter Vieri, der auch den entscheidenden Treffer im Hinspiel erzielt hatte, nach schwerem Fehler von Ayala für das wichtige Auswärtstor der Mailänder. Die Antwort der Spanier folgte freilich bereits drei Minuten später mit dem Ausgleich durch Aimar. Danach bestürmten die Hausherren das Gehäuse der Italiener, die nach rund 30 Minuten Vieri wegen einer Knieverletzung verloren, scheiterten aber immer wieder am überragenden Toldo. Erst in der 51. Minute war der italienische Internationale bei einem Kopfball von Baraja nach einem Eckball machtlos.
In der Folge igelte sich die Cuper-Elf vor dem eigenen Strafraum ein. Der Angriffswirbel des spanischen Meisters erlahmte zusehends und die Italiener brachten das Ergebnis mit Catenaccio in Reinkultur über die Zeit.
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