Foda zieht Konsequenzen nach 0:3 gegen Austria
- Spieler werden aus dem Kader eliminiert
- Der Sturm-Coach: "Respekt untereinander fehlt"
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Austria ist dem Titel bereits ganz nahe
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Soll Rapid jetzt "Hicke" rauswerfen?
Nach der 0:3-Heimschlappe am Dienstag gegen die Austria und dem damit verbunden Bodenverlust in der österreichischen T-Mobile Fußball-Bundesliga hat Sturm-Trainer Franco Foda Konsequenzen angekündigt. "Einige Spieler sind nicht auf meiner Wellenlänge. Sie identifizieren sich nicht mit dem Verein und lassen elementare Dinge wie Kampfgeist und Laufbereitschaft vermissen", erklärte der Deutsche und gab bekannt, am Donnerstag "ein, zwei oder drei Spieler" aus dem Kader zu eliminieren.
Unmittelbar mit der Austria-Partie hätte diese Maßnahme aber nichts zu tun. "Das hat sich schon seit längerer Zeit, teilweise schon seit dem Wintertrainingslager abgezeichnet. Bei einigen Kickern fehlt der Respekt im Umgang mit Mitspielern, sie sind beleidigt, wenn sie nicht spielen. Darüber sollen sie jetzt einmal nachdenken."
Akteure müssen Einsicht zeigen
Die Zeit der Schonfrist sei nun vorbei. "Ich habe mich die ganze Zeit vor die Mannschaft gestellt und über viele Dinge hinweggesehen. Das werde ich jetzt nicht mehr tun", meinte Foda, bekräftigte aber auch, den betroffenen Akteuren wieder eine Chance zu geben, sollten sie Einsicht zeigen.
UEFA-Cup-Quali wackelt
Die Niederlage gegen die Austria war bereits die vierte Nullnummer im fünften Spiel, womit der anvisierte Vize-Meistertitel in immer weitere Ferne rückt und auch die Qualifikation für den UEFA-Cup beträchtlich wackelt. "Wir hätten jedes dieser Spiele gewinnen können, aber wir machen einfach zu viele Fehler", ärgerte sich Foda.
Daum ist zuversichtlich
Weit besser war die Stimmung naturgemäß bei der Austria, die nach dem Triumph im Schwarzenegger-Stadion bereits am (heutigen) Mittwoch fix als Meister feststehen könnte. "Die Spieler verstehen endlich, was ich meine und setzen meine Vorgaben richtig um. Im Augenblick sind wir auf einem sehr guten Weg", freute sich Trainer Christoph Daum.
