Dienstag, 22. April 2003

Akagündüz steht trotz Speichenfraktur vor Comeback

  • Rieder Stürmer feiert Rückkehr in den Kader
  • Auch für Teamchef Krankl ein interessanter Kandidat

Zusammen mit Markus Schopp hatte Muhammet Akagündüz den 2:0-Sieg von Österreichs Fußball-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation in Weißrussland fixiert, dann aber hatte eine Speichenfraktur im Auswärtsspiel gegen den GAK am 8. März den Ried-Stürmer aus der Bahn geworfen. Sechseinhalb Wochen später steht "Aka" vor dem Comeback, am Mittwoch soll der ÖFB-Teamspieler im Heimspiel gegen Salzburg erstmals wieder zum Kader gehören.

"Der Vereinsarzt ist zwar dagegen, weil der Knochen acht Wochen braucht, aber ich will unbedingt wieder spielen. Ich trainiere bereits voll mit und mit einem Unterarm-Verband sollte es klappen. Ein Risiko ist zwar schon da, aber was ist schon ganz ohne Risiko", meinte Akagündüz am Dienstag.

Kandidat fürs Nationalteam
Da Roland Kollmann wegen einer Verletzung im Teamtraining vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien dem GAK weiterhin nicht zur Verfügung steht, Mario Haas bei Sturm Graz nur als Joker in der Schlussphase zum Einsatz kommt und Roman Wallner sowie Andi Herzog bei Rapid noch ohne Torerfolg im Frühjahr sind, wäre ein Akagündüz-Comeback auch für Hans Krankl interessant. Der ÖFB-Teamchef gibt am Donnerstag seinen Kader für das freundschaftliche Länderspiel gegen Schottland am 30. April in Glasgow bekannt.

Glieder bester österreichischer Goalgetter
Erfolgreichster österreichischer Torschütze in der T-Mobile Bundesliga ist übrigens weder Wallner noch Kollmann oder Akagündüz, sondern Edi Glieder. Der routinierte Paschinger Torgarant hält bei 13 Meisterschaftstreffern.

22.4.2003 11:42