Österreich verlor WM-Test gegen Ukraine 1:3
- Giuseppe Mion wertete dieses Match als "Lernprozess"
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Das erste von zwei WM-Testspielen gegen die Ukraine hat Österreichs Eishockey-Team am Dienstag in Kiew mit 1:3 (0:1,1:2,0:0) verloren. Vor 6.000 Zuschauern hatte das ÖEHV-Team zwar meist leichte Vorteile und auch mehr Chancen, gab aber durch Konzentrationsfehler ein besseres Ergebnis gegen die A-Gruppen-Nation aus der Hand. Das Tor für Österreich erzielte Robert Lukas in der 21. Minute.
"Wir haben alle drei Treffer jeweils vor Drittel-Ende kassiert und das war natürlich immer ein sehr schlechter Zeitpunkt", berichtete Verbandskapitän Giuseppe Mion. Das erste fiel 15 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts, als Herbert Hohenberger auf der Strafbank saß, die weiteren zwei erzielten die Ukrainer Ende des zweiten Drittels (38./40), womit sie auch bereits den Endstand fixierten.
"Da hat man bereits gesehen, welch hohes Tempo in der A-Gruppe gespielt wird. Da darf man sich keinerlei Unachtsamkeit leisten", erkannte Mion. Österreichs junge Mannschaft vermochte sonst spielerisch durchaus mitzuhalten und hatte auch mehr Chancen, von denen aber - abgesehen vom Tor zum Ausgleich zu Beginn des zweiten Drittels - keine genützt wurde.
Mion nahm die Niederlage im ersten Test gegen die Ukraine - am Mittwoch folgt in Kiew der zweite - nicht weiter tragisch. Er wertete diese Partie als "Lernprozess", was auch für die ersten WM-Partien gegen Finnland und Tschechien gilt.
"Zum Glück haben wir noch drei Spiele, in denen wir uns bis zum WM-Schlüsselspiel gegen Slowenien an das hohe Tempo gewöhnen können", erklärte Mion. Die Konzentration gilt bereits ganz dem Spiel gegen die Slowenen, in dem am nächsten Dienstag der Weiterverbleib in der A-Gruppe gesichert werden soll.
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