Deutsche Skispringer wehren sich gegen Vorwürfe
- Martin Schmitt: "Kein Mobbing gegen Heß"

Martin Schmitt hat sich gegen den Vorwurf gewehrt, Bundestrainer Reinhard Heß aus dem Amt gemobbt zu haben. "Ich kann Reinhard noch in die Augen schauen. Mobbing war das bestimmt nicht", sagte der vierfache Skisprung-Weltmeister in einem Interview der "Bild am Sonntag". Der 25-jährige Deutsche machte den fehlenden Zusammenhalt und das schlechte Klima in der Mannschaft für den Umbruch im Trainer-Stab verantwortlich. "Es gab Unruhe im Team, die Chemie stimmte nicht mehr zwischen Reinhard und uns", sagte Schmitt, der nach eigener Aussage schon während der WM mit Heß über die Probleme gesprochen hatte.
Im Anschluss an das WM-Debakel hatte Heß sein Amt nach zehn Jahren aufgegeben und war in der Vorwoche vom Deutschen Skiverband (DSV) zum Cheftrainer Skisprung ernannt worden. "Ich wusste, dass er schon länger über einen Rücktritt nachgedacht hat", so Schmitt, der die Entscheidung für Wolfgang Steiert als neuen Bundestrainer begrüßt. "Er opfert sich für diesen Job auf, macht bestimmt einiges anders. Die Motivation wird wieder da sein", meinte der Mannschafts-Olympiasieger, der seit sieben Jahren bei Steiert trainiert.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
Grand Prix von Monaco17:07
Webber holt Monte CarloAustralier ist sechster Sieger im sechsten Rennen. Gerüchte um Vettel-Wechsel.
