Montag, 21. April 2003

Schiechtl erst im Finale von Jackson unterlegen

  • Jungstar stößt jetzt in die Top 300 vor
  • Peya verlor Doppel-Finale in San Luis Potosi

Der sensationelle Erfolgslauf der 19-jährigen Tiroler Qualifikantin Tina Schiechtl beim 25.000 Dollar-Turnier in Jackson im US-Bundesstaat Minnesota wurde erst im Endspiel gestoppt: Schiechtl unterlag im Final-Duell der Qualifikantinnen der chinesischen Fedcupperin Shuai Peng in der Nacht auf Montag mit 2:6 und 4:6. Auch für Alex Peya reichte es beim Challenger in San Luis Potosi (Mexiko) nicht für den Doppel-Turniersieg.

Für Schiechtl blieb trotz der Final-Niederlage ein großes Plus nach ihrer bisher erfolgreichsten Woche. Inklusive Qualifikation schaffte die 19-jährige Kitzbühelerin, die bei Günter Bresnik in Wien trainiert, sechs Siege. Im siebenten Match fehlte vor allem die Kraft zur Vollendung. Dennoch zahlte sich die Reise in die USA mehr als nur aus: Das erste Finale in einem 25.000 Dollar-Turnier ist Tinas mit Abstand größter bisheriger Erfolg - sie wird sich am kommenden Montag unter die Top 300 verbessern.

Schiechtl bleibt in den USA, und spielt in Dothan (Alabama) diese Woche ein 75.000 Dollar-Turnier - es ist in der Fed-Cup-Woche übrigens das größte Damenturnier im Circuit.

Peya verliert Doppel-Finale
Für Alex Peya reichte es nicht für seinen dritten Doppel-Titel auf Challenger-Ebene. Der ÖTV-Daviscupper und sein deutscher Partner Markus Hantschk verloren das Endspiel beim mit 75.000 Dollar dotierten Event in San Luis Potosi gegen Alex Bogomolov/Frederic Niemeyer (USA/CAN) mit 4:6,6:7 (5). Der Wiener kehrte damit als zweitbester Österreicher im ATP-Doppelranking wieder unter die Top 200 (193.) zurück.

21.4.2003 11:20