Powell droht Frankreich mit Konsequenzen
- Paris hat im Irak-Konflikt "keine nützliche Rolle gespielt"
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US-Außenminister Colin Powell hat Frankreich wegen seiner Anti-Kriegshaltung mit Konsequenzen gedroht. Auf die Frage, ob Paris wegen seiner Ablehnung eines Kriegs mit negativen Folgen rechnen müsse, antwortete Powell am Dienstag (Ortszeit) im Fernsehsender PBS mit "Ja". Die USA müssten die Beziehungen zu Frankreich "unter allen Aspekten" und im Lichte der Pariser Haltung prüfen, fügte er hinzu. Welcher Art die "Konsequenzen" sein könnten, erläuterte Powell nicht.
Paris hatte im UNO-Sicherheitsrat gedroht, eine den Krieg billigende Resolution notfalls mit einem Veto zu blockieren. Die Verhandlungen über diese Resolution seien ein "schwieriger Moment" gewesen, sagte Powell. "Wir denken nicht, dass Frankreich dabei eine nützliche Rolle gespielt hat, das ist kein Geheimnis."
Im Streit über die Aufhebung der UNO-Sanktionen gegen den Irak stehen sich Washington und Paris erneut gegenüber. Während Paris als ersten Schritt eine Aussetzung vorschlug, fordert Washington so bald wie möglich die vollständige Aufhebung der Sanktionen.
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