1.000 Flüchtlinge warten an Jordaniens Grenze
- UNHCR fordert Einhaltung des Völkerrechts
Etwa 1.000 Flüchtlinge aus dem Irak warten bisher vergeblich auf ihre Einreise nach Jordanien. "Sie halten sich im Niemandsland auf", sagte ein Sprecher des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am heutigen Dienstag in Genf.
Die Versorgungslage sei sehr schwierig. Die UNO-Organisation appellierte an Jordanien, die Menschen zumindest in die Flüchtlingslager auf der jordanischen Seite der Grenze zu lassen. Es handle sich mehrheitlich um iranische Kurden.
Am Montag hatte Syrien nach Angaben des UNHCR etwa 30 irakische Flüchtlinge aus Tikrit aus einem Flüchtlingslager ausgewiesen und in den Irak zurückgebracht. Die syrische Regierung habe Sicherheitsbedenken geltend gemacht. Tikrit gilt als Hochburg der Anhänger des gestürzten irakischen Machthabers Saddam Hussein. "Wir weisen nachdrücklich auf die Bestimmungen des internationalen Flüchtlingsrechts hin", sagte der UNO-Flüchtlingskommissar Ruud Lubbers.
In einem Flüchtlingslager im Nordosten Syriens halten sich nach UNHCR-Angaben aus Damaskus vom Dienstag derzeit 128 Flüchtlinge aus dem Irak auf.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
