IBM steigerte Quartalsgewinn
- Erstmals seit fast zwei Jahren
Der US-Computerkonzern International Business Machines Corp (IBM) hat im abgelaufenenen Quartal mit Hilfe von Kostensenkungsmaßnahmen den Gewinn zum ersten Mal seit fast zwei Jahren gesteigert. Der Gewinn je Aktie sei im Berichtsquartal auf 79 Cent (0,736 Euro) von 68 Cent im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte IBM nach Börsenschluss in New York mit. Analysten hatten den Gewinn je Aktie mit 80 Cent prognostiziert.
Im vergangenen Jahr hatte IBM insgesamt 15.000 Arbeitsplätze abgebaut und einige ältere Produktionsstätten geschlossen. Damit reagierte das Unternehmen auf die anhaltend rückläufige Nachfrage von Unternehmenskunden, die sich angesichts der schwachen Konjunkturentwicklung mit Investitionen zurückhielten.
Der Umsatz betrug nach IBM-Angaben im ersten Quartal 20,1 Milliarden Dollar nach 18 Milliarden Dollar im Vorjahr. Damals hatte IBM den schwächsten Umsatz seit vier Jahren ausgewiesen. Von Multex befragte Analysten hatten für das erste Quartal mit einem etwas schwächeren Umsatz von 19,86 Milliarden Dollar gerechnet. IBM-Aktien stiegen am Montag an der New Yorker Börse im Markttrend um 1,7 Prozent auf 80,07 Dollar.
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