CNN.com: Nachrufe noch nicht Verstorbener publiziert
- Cheney, Castro, Mandela und der Papst wurden für Tod erklärt
- Passwortschutz für interne Pages war irrtümlich aufgehoben
Dass Nachrichtenagenturen bereits vor dem Tod von Prominenten deren Nachrufe verfassen ist kein Geheimnis. Aber dass Online-Portale schon vorab das Layout für Todesfälle vorbereitet haben, weiß man erst seit letzter Woche. Denn auf der Website des US-Nachrichtensenders CNN wurden irrtümlicherweise vorbereitete Nachrufe publiziert.
Demnach waren prominente Persönlichkeiten wie Fidel Castro, Dick Cheney, Ronald Reagan, Gerald R. Ford, Nelson Mandela, Bob Hope sowie Papst Johannes Paul II. allesamt bereits im Jahr 2001 verstorben.
Passwortschutz aufgehoben
CNN begründete den Fehler auf der Website damit, dass auf einer Entwicklungsseite, die ausschließlich für die interne Ansicht bestimmt war, der Passwortschutz aufgehoben wurde. Dadurch wurden alle vorab vorbereiteten Seiten auch öffentlich zugänglich.
Zeitraum fraglich
Die Nachrufe wurden von CNN am Mittwoch entdeckt und sofort wieder offline gestellt. Dennoch konnte tags darauf bei Google mit dem Suchbegriff "Ronald Reagan Remembered" nach wie vor eine Seite gefunden werden. Diese war allerdings weiß. Wie lange die Nachrufe online waren, konnte CNN bisher nicht eruieren.
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