Vivendi spricht auch mit Microsoft über Universal Music
- Es geht um Modelle der Beteiligungen am Management-Buy-out
Nicht nur mit der Apple Computer Inc, sondern auch mit der Microsoft Corp hat die Vivendi Universal SA, Paris, Gespräche über ihre Musiksparte Universal Music geführt. Eine US-Zeitung berichtet, der Leiter eines Plattenlabels sei auf der Suche nach einem freundlichen Investor auch an den in Redmond ansässigen Softwarekonzern herangetreten.
Dabei sei es unter anderem um das Modell der Beteiligung an einem Management-Buy-out gegangen. Ende vergangener Woche hatte es in der US-Presse geheißen, der in Cupertino ansässige Apple-Konzern sei an der Musiksparte interessiert.
Nach Angaben des "Wall Street Journal" ist unklar, ob Apple tatsächlich Interesse an einer Komplettübernahme der Sparte hat. Das Angebot an CEO Steve Jobs sei aus Verhandlungen von Apple mit Universal Music über den Zugang des Computerherstellers zu Musikstücken hervorgegangen. Apple werde in jedem Fall binnen weniger Wochen einen eigenen Internetservice für Musik starten.
Dazu habe das Unternehmen Verträge mit allen fünf großen Plattenlabels geschlossen. Apple wolle seinen Nutzern die Möglichkeit geben, einzelne Musikstücke zum Preis von 0,99 Dollar (0,9 Euro) pro Stück via Internet herunterzuladen.
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