Volksabstimmung über Zürcher Stadion im Herbst
- Arena soll für Euro 2008 zur Verfügung stehen
- Fassungsvermögen soll 30.000 Zuschauer ermöglichen
Am 7. September kommt es in der Stadt Zürich zur Volksabstimmung über das geplante neue Zürcher Fußball-Stadion, das 2008 EM-Schauplatz sein wird. Die Bürger haben über einen Landabtausch und Investitionen im Gesamtbetrag von 50 Millionen Franken (33,3 Mio. Euro) zu entscheiden. Das Stadion wird durch Privat-Investoren gebaut, die Stadt stellt jedoch einen Teil des Landes zur Verfügung und tätigt große Investitionen in die Infrastruktur.
Konkret geht es um die Abtretung einer Landfläche von gut 16.000 Quadratmetern im Wert von 24,5 Millionen Franken (16,3 Mio. Euro) an die Stadion Zürich AG, einer Tochtergesellschaft der Credit Suisse. Nach der Abtretung wird die Stadt mit 29 Prozent am Aktienkapital dieser Firma beteiligt, die das 350 Millionen Franken (233 Mio. Euro) teure Stadion erbauen lässt.
Stadion soll für EM 2008 bereit stehen
Ferner investiert Zürich weitere 23,2 Millionen Franken (15,5 Mio. Euro). Auf die Altlastensanierung des abzutretenden Grundstücks entfallen 7 Millionen (4,67 Mio. Euro), auf den Straßenausbau 6,3 Millionen (4,20 Mio. Euro) und auf einen Bahnhof für Sonderzüge bei großen Sportanlässen (Veranstaltungsbahnhof) weitere 6 Millionen Franken (4,0 Mio. Euro).
Die Stadion Zürich AG muss mit dem Bau im Mai 2004 beginnen können, damit der 30.000 Zuschauer fassende Bau rechtzeitig für die gemeinsam mit Österreich ausgerichtete Europameisterschaft 2008 zur Verfügung steht. Neben dem Stadion sind auch Büros, Wohnungen, ein Hotel und ein Einkaufszentrum geplant.










