Willkommener Osterfriede beim FC Kärnten
- Neo-Trainer Haubitz hat bisher ganze Arbeit geleistet
- In drei Wochen Abstiegsgespenst vertrieben
Beim FC Kärnten ist gerade rechtzeitig vor den Feiertagen angenehme Ruhe eingekehrt. In nur drei Wochen hat Neo-Trainer Johannes Haubitz das Kunststück vollbracht, das Abstiegsgespenst zu vertreiben und sogar die Chance auf den Europacup am Leben zu erhalten. Denn im ÖFB-Cup stehen die Klagenfurter bereits im Halbfinale. "Wir haben jedem seine Stärken bewusst gemacht, dazu noch ein kleines bisschen Mentaltraining - mehr war das nicht", berichtete Haubitz vom einfachen Erfolgsrezept.
Seit Haubitz am 27. März die Nachfolge des Deutschen Rüdiger Abramczik angetreten hat, ist der FCK ungeschlagen. In der Meisterschaft gab es zwei Siege und ein Remis zu feiern, vom Schlusslicht Admira trennen die Haubitz-Truppe sieben Spiele vor Schluss bereits neun Zähler. Im Cup gelang zudem mit einem 3:1 in Ried der Einzug ins Halbfinale, wo man am 13. Mai Mattersburg zu Gast hat. "Bei jedem einzelnen ist wieder unglaublicher Ehrgeiz entbrannt", erklärte Haubitz.
Das Team vertraut auf den Trainer
Das freut natürlich auch das Management. "Es wird nicht mehr ständig herumprobiert. Wir haben einen Stamm gefunden und der hat das Vertrauen des Trainers. Die Mannschaft ist eingespielt und das bringt den Erfolg", weiß Manager Günter Hafner um die Qualitäten des 46-jährigen Trainers. Und Torjäger Mario Maric, zuletzt zweifacher Torschütze gegen Sturm Graz, hat noch ein ehrgeiziges Ziel vor Augen, der Kroate (derzeit 14 Treffer) möchte nämlich den Bregenzer Axel Lawaree (18) von der Spitze der Schützenliste holen. Die nächste Gelegenheit für weitere Tore bietet sich am Mittwoch im Auswärtsspiel gegen die Admira.
