Todt verspricht: "Neuer Ferrari debütiert in Spanien"
- "Keine Krise bei Ferrari, wir werden es in Imola beweisen"
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Großer Preis von Brasilien 2003
Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher kann seinen ersten Grand Prix mit dem neuen Ferrari in zweieineinhalb Wochen in Barcelona bestreiten. Ferrari-Teamchef Jean Todt versicherte, der F2003-GA werde beim Großen Preis von Spanien am ersten Mai-Wochenende seine Renn-Premiere feiern. "Das Auto wird blitzschnell sein", sagte der Franzose der Turiner Tageszeitung "La Stampa". "Der neue Ferrari war für Imola noch nicht bereit. Es genügt nicht, nur schnell zu sein, man muss auch ins Ziel kommen. Aber in Spanien wird das Auto starten."
Ursprünglich wollte Ferrari den F2003-GA schon beim Heimrennen an diesem Wochenende in Imola einsetzen. Wegen technischer Probleme verschob das Team die Grand-Prix-Premiere des neuen "roten Renners" kurzfristig. Schumacher und sein brasilianischer Teamkollege Rubens Barrichello treten im Autodromo Enzo e Dino Ferrari erneut mit dem weiterentwickelten Vorjahresmodell F2002 an.
"Keine Krise bei Ferrari"
Der zum Botschafter des Kleinstaates San Marino ernannte Todt bestritt, dass es bei Ferrari kriselt. "Wir stecken nicht in der Krise. Wir haben weder an Engagement noch an Motivation eingebüßt", versicherte er. Der F2002 sei immer noch das wettbewerbsfähigste Auto der Formel 1. Der neue Rennwagen sei noch besser. "Die Konkurrenz hat erhebliche Fortschritte gemacht, aber wir sind nicht zurückgeblieben. Wir werden es in Imola beweisen", sagte Todt.
