Stellt Pete Sampras seinen Schläger in die Ecke?
- Wimbledon-Sieger sagte auch für Houston ab
- Marcelo Rios legt eine Nachdenkpause
Die Pause des US-Amerikaners Pete Sampras verlängert sich weiter. Der Sieger von 14 Grand-Slam-Turnieren wird auch in der kommenden Woche in Houston nicht wie ursprünglich angekündigt mit von der Partie sein, somit hat Sampras alle bis dato fünf geplanten Events dieses Jahres (San Jose, Scottsdale, Indian Wells, Miami und Houston) abgesagt. Sein letztes Turnier hat der früherer Weltranglisten-Erste bei seinem US-Open-Triumph im September 2002 bestritten.
Möglicherweise wird Sampras in Queens auf die Tour zurückkehren, für dieses Rasenplatz-Turnier eine Woche vor Wimbledon hat der 31-Jährige nämlich um eine Wild Card angesucht. Bruder Gus Sampras erklärte aber, dass dies noch kein echtes Indiz für seine Teilnahme sei. US-Daviscup-Kapitän Patrick McEnroe hat hingegen nach einem Gespräch mit Sampras den Eindruck, dass dieser in Wimbledon, wo er bereits sieben Mal gewonnen hat, teilnehmen wird.
Rios denkt an Abschied
Auch Marcelo Rios, ebenfalls eine ehemalige Nummer eins der Welt, hat derzeit vom Tennis die Nase voll. Der Chilene wird frustriert durch eine Reihe von Knie- und Schulterverletzungen vorerst einmal ein Monat pausieren und dabei über einen möglichen Rücktritt nachdenken. Rios wird frühestens im Mai in Düsseldorf wieder auf dem Platz stehen und bis dahin in Costa Rica seine Zukunftspläne schmieden.
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