Romanzew in Steuerskandal verwickelt
- Russischer Ex-Teamchef soll Gelder veruntreut haben
- Erlös von Spielerverkäufen in die eigene Tasche

Der Steuerskandal um den russischen Fußball-Traditionsverein Spartak Moskau hat sich auf Ex-Nationaltrainer Oleg Romanzew ausgeweitet. Die Steuerpolizei ermittelt gegen den 49 Jahre alten Spartak-Cheftrainer im Zusammenhang mit der Veruntreuung von Geldern aus Spielerverkäufen. Das berichtete die Zeitung "Iswestija" am Donnerstag. Die Steuerbehörden hatten erst vor kurzem ein Strafverfahren gegen Spartak Moskau beantragt.
Romanzew habe als früherer Spartak-Präsident eine Vollmacht über ein Auslandskonto des Vereins gehabt, auf das am Finanzamt vorbei Millionen-Beträge überwiesen worden seien, hieß es. Konkret soll es um sieben Millionen Euro Ablöse aus dem 1998 erfolgten Transfer des Spielers Dmitri Alenitschew an AS Roma gehen. Der frühere sowjetische Nationalspieler Romanzew gewann als Trainer von Spartak Moskau seit dem Zerfall der UdSSR neun Mal den russischen Meistertitel.
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