Anti-Doping-Razzia sorgte für Aufruhr in Norditalien
- Mehrere bekannte Profis von Ermittlungen betroffen
- Radprofis und Rugbyspieler im Visier der Staatsanwaltschaft
Das Gespenst des Dopings wirft erneut einen düsteren Schatten auf den italienischen Sport. Die Staatsanwaltschaft von Padua hat am Mittwoch im Rahmen einer ausgedehnten Anti-Doping-Aktion die Wohnungen von 50 Sportlern, mehrheitlich Radfahrer und Rugbyspieler, durchsucht, meldeten italienische Medien. Dabei wurden 250 Polizisten und Spürhunde eingesetzt. Zu den Sportlern, die in den Sog der Ermittlungen geraten sind, befinden sich mehrere bekannte Profis, deren Namen jedoch nicht bekannt gegeben wurden.
Die Durchsuchungen wurden in mehreren norditalienischen Städten, darunter Padua, Vicenza, Mailand, Udine, Bologna und Florenz, durchgeführt. Eingeleitet wurde die Razzia von der Staatsanwältin Paola Cameran, die im Februar die Eröffnung eines Prozesses wegen Dopings gegen 41 Radprofis und Teamärzte beantragt hatte, darunter Davide Rebellin und der zweifache Giro-Sieger Ivan Gotti.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
Grand Prix von Monaco17:07
Webber holt Monte CarloAustralier ist sechster Sieger im sechsten Rennen. Gerüchte um Vettel-Wechsel.
