Charleston-Siegerin Henin verteidigt Linz-Titel
- Serena Williams: "Das war nicht mein Tag"
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Serena Williams und
Rafael Nadal die Nr.1
Am Sonntag hat sie im Endspiel des mit 1,3 Millionen Dollar dotierten Tennsturniers von Charleston der Weltranglistenersten Serena Williams die erste Niederlage in diesem Jahr zugefügt. In Linz wird Justine Henin-Hardenne in diesem Jahr auch noch in Österreich ihr Racket schwingen. "Ich verteidige meinen Titel in Linz", versprach die Belgierin, nachdem sie die US-Favoritin mit 6:3,6:4 unerwartet klar bezwungen hatte.
Serena Williams war mit dem hochgesteckten Ziel in das Tennisjahr 2003 gegangen, alle Matches auf der WTA-Tour gewinnen zu wollen. Doch am Sonntag war dieser Traum in nur 69 Minuten ausgeträumt. Nach Erfolgen bei den Australian Open in Melbourne, beim Hallenturnier in Paris und beim Millionenturnier in Key Biscayne bzw. 21 Siegen en suite marschierte das Power-Girl aus den USA erstmals als Verliererin vom Court.
"Nicht mein Tag"
Das war diesmal nicht mein Tag und an einem solchen Tag kann man gegen eine Top-Spielerin nicht gewinnen", resümierte Serena, die ihrer Bezwingerin ein "exzellentes Spiel, große kämpferische Leistung" und alles in allem einen "great job" bescheinigte.
Achter WTA-Titel
"Es ist verdammt hart, Serena zu schlagen. Auf Sand sind die Chancen jedoch größer, weil ich auf diesem Belag mehr Zeit habe, mein Spiel zu organisieren", bilanzierte die 20-jährige Belgierin nach ihrem achten WTA-Titel. Ihr Erfolgshunger ist damit noch lange nicht gestillt.
Im September in Linz
Vom 18. bis 26. September bei dem mit 585.000 Dollar dotierten Generali Ladies Linz könnte ein weiterer folgen, hat sich doch Henin-Hardenne die Wiederholung des Vorjahressieges zum Ziel gesetzt. "Ich fühle mich in Österreich sehr wohl und werde meinen Titel in Linz verteidigen", kündigte die Nummer vier der Weltrangliste an. Linz-Veranstalter Peter-Michael Reichel bemüht sich noch um weitere drei bis vier Top-Ten-Spielerinnen.
Im Fed Cup gegen Österreich
Henin-Hardenne und die neue Weltranglistenzweite Kim Clijsters führen Belgiens Fed-Cup-Team gegen Österreich in der nächsten Woche (26./27. April) in Bree an und sind somit gegen Schett und Co. haushohe Favoritinnen. Clijsters ist übrigens jene Spielerin, gegen die Serena Williams zuletzt vor der Sonntag-Niederlage gegen Henin-Hardenne verloren hatte. Es war dies Mitte November in Los Angeles, wo die Belgierin beim WTA-Masters durch einen 7:5,6:3-Finalsieg triumphierte.
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