Mittwoch, 16. April 2003

NEWS exklusiv: Die perverse Welt der Familie Hussein

  • Diktatoren-Familie zwischen Luxus und Orgien

Dagegen war das Leben des Potentaten Nicolae Ceausescu ein Jammerdasein: Bei der Suche nach Diktator Saddam Hussein und seinen beiden Söhnen Odai, 38, und Kusai, 37, stoßen amerikanische Special Forces Tag für Tag auf völlig bizarre Auswüchse des Despotenregimes. 77 Paläste ließ sich Saddam Hussein seit dem ersten Golfkrieg bauen, Milliarden von Dollar steckte er in bombastische Großprojekte, während sein Volk hungerte.

Übertroffen wurde der Diktator in seiner Leidenschaft für Prunk und Luxus nur noch von seinem ältesten Sohn Odai, dem korruptesten und ruchlosesten Mitglied des Saddam-Clans. Er dirigierte die Medien im Irak, war Chef
des "Olympischen Komitees", kontrollierte über mehr als zehn Jahre den gesamten Schwarzhandel, raubte Kuwait aus – sein Reichtum ist geradezu unschätzbar. Zuletzt organisierte er die "Fedayin-Kämpfer", jene Eliteeinheit, die den härtesten Widerstand gegen die anrückenden US-Soldaten hätte liefern sollen.

"Disneyland" und "Sexpalast"
Bisher ahnten die Menschen im Irak nur, welch luxuriöses Leben der Präsidentensohn hinter den Palastmauern führte; jetzt liegen die ersten Beweise vor. US-Soldaten ließen Reporter in das "Projekt Nummer 7", Odais "Disneyland" am Tigris, eine Anlage nach Vorbild von Michael Jacksons "Neverland". "Ein Sexpalast", beschreiben die Journalisten das weitläufige Areal mit eigenem Sportclub, Yachthafen und Pferderennbahn.

Sexpartys im Bombenhagel
Pornovideos im Bett. Während es auf Bagdad Bomben regnete, scheint Odai in den Bunkeranlagen seines Palastes noch Sexpartys gefeiert zu haben. Erst kurz vor dem Sturm auf Bagdad wurde auch sein Anwesen von mehreren Marschflugkörpern getroffen. Das Gebäude ist schwer beschädigt.

Noch mehr erschreckende Details über die kranke Welt des Diktator-Sohnes lesen Sie im neuen NEWS!

16.4.2003 14:24