Irakische US-Hilfstruppe rückt in Bagdad ein
- US-Soldaten töten eigenen Kameraden
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Die US-Armee hat rund 120 Exil-Irakis einer von ihr ausgebildeten Hilfstruppe nach Bagdad geholt. Die Mitglieder der Gruppe mit dem Namen "Freie Irakische Kräfte" würden in einem Vorort der irakischen Hauptstadt stationiert und sollten auf den Straßen für Ruhe und Ordnung sorgen, berichtete der US-Fernsehsender CNN am Mittwoch. Die mehrere Hundert Mann starke Gruppe war in Ungarn vom US-Militär auf ihren Einsatz im Irak vorbereitet worden.
Die Exil- Irakis könnten nach den Vorstellungen der USA Kern einer neuen irakischen Armee bilden, berichtete CNN. Die Truppe wird laut CNN bereits in anderen irakischen Städten eingesetzt. Sie habe dazu beigetragen, Waffen und versteckte Gefängnisse aufzuspüren.
US-Soldaten töten Kameraden
US-Soldaten haben im Irak erneut versehentlich einen eigenen Kameraden getötet. Der Marineinfanterist sei mit einem feindlichen Soldaten verwechselt worden, teilte das US-Zentralkommando am Mittwoch in einer Stellungnahme in Bagdad mit. Auch sofortiger Einsatz einer Rettungsmannschaft habe sein Leben nicht mehr retten können. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Dienstagabend.
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