Rumsfeld: Nur noch wenige irakische Städte umkämpft
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Plünderungen: USA bleiben gelassen
Im Irak gibt es nach den Worten von Pentagon-Chef Donald Rumsfeld nach dem Fall von Tikrit nur noch einige wenige Städte, die umkämpft sind. Die US-Streitkräfte nähmen sich nun die kleineren Städte und Orte vor, die beim Marsch auf Bagdad "ausgelassen" worden seien, um sich dort um etwaige verbliebene irakische Kräfte zu kümmern, sagte Rumsfeld am Dienstag in Washington.
"Wir werden diese Bemühungen fortsetzen, bis Saddam Husseins Regime aus jedem Winkel des Irak entfernt ist." Rumsfeld bestätigte, dass die jahrelangen alliierten Kontrollflüge im Norden des Irak, das heißt über den Kurdengebieten, in Absprache mit der Türkei jetzt offiziell eingestellt worden seien. In der bisherigen südlichen Flugverbotszone, die seinerzeit zum Schutz der schiitischen Bevölkerung eingerichtet wurde, gebe es noch Operationen, allerdings in geänderter Form.
Der Pentagon-Chef teilte weiter mit, dass in Kürze Belohnungen für Hinweise ausgesetzt würden, die zur Wiederbeschaffung von Kultur- und Kunstschätzen aus irakischen Museen führten. Plünderungen hatten in der vergangenen Woche zum Verlust von Museumsgütern von unschätzbarem Wert geführt.
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