Dienstag, 15. April 2003

Schießerei in US-Schule: 15-Jähriger getötet

  • Vier Verdächtige verhaftet - Motiv war angeblich Vergeltung
  • Ein Mädchen schwer, zwei weitere leicht verletzt

Wieder eine tödliche Schießerei an einem US-College! In New Orleans (Bundesstaat Louisiana) wurde ein 15-Jähriger im Turnsaal einer Schule von mehreren Schüssen getroffen - er war sofort tot. Ein Mädchen wurde schwer, zwei weitere leicht verletzt. Vier verdächtige Jugendliche wurden verhaftet. Das Motiv: Möglicherweise Vergeltung.

Möglicherweise sei der getötete Schüler an einer Schießerei vor zwei Wochen beteiligt gewesen. Vier Verdächtige im Alter zwischen 15 und 19 Jahren seien später festgenommen worden. Sie seien keine Schüler der High-School gewesen.

Augenzeugen berichteten, der Bewaffnete habe begleitet von drei Komplizen mehrfach mit einem Sturmgewehr auf einen Schüler geschossen, der auf einer Tribüne im Turnsaal der Schule gesessen sei. Der Bub sei am Kopf und am Körper getroffen worden und sofort tot gewesen. Zum Zeitpunkt der Tat seien rund 200 Schüler in der Halle gewesen. Die Täter und seine Komplizen seien anschließend geflüchtet.

Schuldirektor Anthony Amato zeigte sich erstaunt, dass der Täter die Waffe auf das Schulgelände schmuggeln konnte. Am Eingang der John McDonogh High School sind Metalldetektoren aufgestellt, außerdem kontrollieren vier Sicherheitsbeamte den Zugang. Schüler und Lehrer durften das Gelände erst nach eineinhalb Stunden verlassen, nachdem die Polizei die Spuren gesichert hatte.

15.4.2003 07:30