Pensionen: Nürnberger weist Schüssel-Kritik zurück
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- FORMAT: Gusenbauer für Volksabstimmung (siehe rechts!)
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Streit schädigt Ver- trauen in Regierung
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Verzetnitsch: Streik 'steht im Raum'
·Pensions-Streit
Gusenbauer für Volksabstimmung
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"Diskutieren
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Pensionsreform für 71% unsozial!
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"Politiker-Pensionen um 20% kürzen"
·"Reicht nicht"
NEWS: SP-Haider kritisiert "Gusi"
Die Gewerkschaft lässt die gestern von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel geäußerte Kritik an den Sozialpartnern nicht auf sich sitzen. Metaller-Chef Rudolf Nürnberger meinte in einer Aussendung, die Gewerkschaften seien "keine Befehlsempfänger des Herrn Bundeskanzler". Es liege an Schüssel, "endlich von seinem hohen Ross herabzusteigen und die Ängste und Verärgerung der Menschen in diesem Land ernst zu nehmen".
Die Gewerkschaften seien bereit für Reformen. Was jetzt am Tisch liege, sei aber sozial ungerecht und nachhaltig belastend für die Arbeitnehmer.
Schüssel hatte am Vortag im "Kurier" die Gewerkschafter aufgefordert, zu diskutieren statt zu drohen. Nürnberger sieht aber gar keine Bereitschaft des Kanzlers, in Verhandlungen einzutreten. Dies zeige sich darin, dass der VP-Chef nicht einmal bereit sei, auf die massive Kritik in den eigenen Reihen zu hören. Negiere Schüssel weiter die Meinungen der Gewerkschaft, sei der Kanzler "alleine für die weiteren Entwicklungen verantwortlich".
Ganz andere Ideen als die Gewerkschaft hat die Arbeitgeber-Seite. Die Junge Industrie fordert in einer Aussendung eine Ausweitung der Regierungspläne. Obmann Martin Ohneberg will eine schrittweise Verringerung des Pensionsbeitrags. Dieser soll sowohl für Dienstnehmer- als auch Dienstgeber jährlich um ein Prozent gesenkt werden. Die Differenz könnte dann verpflichtend in die dritte (private) Pensionssäule fließen.
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