Verzetnitsch droht: Streik steht "steht im Raum"
- Bei 4-Parteien-Konsens für Volksabstimmung
- FORMAT: Gusenbauer für Volksabstimmung (siehe rechts!)
·Pensions-Streit
Gusenbauer für Volksabstimmung
·Schüssel mahnt
"Diskutieren
statt Drohen!"
·Neue Umfrage
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·Neuer Aufreger
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·"Reicht nicht"
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·Pensionsraub
Sallmutter: "Ja, wir werden streiken"
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Die geplanten Pensionsreformmaßnahmen führten zu großem Unmut in den Betrieben, die "Streikdrohung steht im Raum". Das hat ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch Donnerstagabend im ORF-Fernsehen bestätigt. Er vermisst ein Gesamtkonzept nach dem Motto "gleiche Beiträge, gleiche Leistungen". Eine solche Reform könne man nur durch ein gemeinsames Konzept der vier Parteien und der Sozialpartner erzielen.
Für eine solche Lösung wäre dann auch eine Volksabstimmung denkbar, sagte Verzetnitsch in der "Zeit im Bild 2".
Die von der Regierung geplanten Vorhaben dienten nur der Budgetsanierung, übte der ÖGB-Präsident neuerlich Kritik. Seiner Meinung nach wäre innerhalb von etwa neun Monaten ein gemeinsames Pensionskonzept für eine umfassende Reform zu erarbeiten.
Zeithorizont für Reform ist 2033
Zeitlicher Horizont könnte das Jahr 2033 sein, wenn für Frauen und Männer das gleiche Pensionsalter gilt. Dann könnte ein 65-Jähriger Arbeitnehmer nach 45 Versicherungsjahren eine Pension von 80 Prozent seines Aktivbezugs erhalten, gab Verzetnitsch die Linie des ÖGB vor.
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