Sicherheitslücke in KDE-Desktop
- Fehler in PDF- und PostScript-Handling öffnet Angreifer den Weg
- Patch steht zum Download bereit
Das KDE-Team warnt vor einer Sicherheitslücke in seinem Desktop für Unix- und Linux-Systeme. Das Leck betrifft die Bearbeitung von PostScript- und PDF-Dateien und tritt in allen Versionen der Software auf. Nach Angaben der KDE-Entwickler kann die Sicherheitslücke von einem Angreifer dazu genutzt werden, beliebige Programme auf dem System des Opfers zu starten. Zur Behebung des Problems wurden bereits die Versionen KDE 3.0.5b und KDE 3.1.1a veröffentlicht. Für KDE 2.2.2 steht ein Patch zur Verfügung.
Durch das Leck können Befehle, die in einer PostScript- oder PDF-Datei enthalten sind, auf dem System des Opfers ausgeführt werden. Der Angreifer muss dazu seinem Opfer eine entsprechend präparierte Datei unterschieben. Dies kann per E-Mail, über eine Webpage oder einen File-Server geschehen. Wird die Datei vom Benutzer oder in der automatischen Vorschau geöffnet, kann der Angreifer Befehle mit der Berechtigungsstufe des Benutzers ausführen. Links zu den Patches und die verbesserten Versionen des KDE-Desktops stehen auf der Homepage des Projekts bereit. (pte/red)
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