Ixos gerät wegen Abschreibungen in rote Zahlen
- Operativer Konzernverlust betrage rund 2,5 Mio. Euro
- Umsatz ist leicht gesunken
Die Ixos Software AG ist im dritten Quartal ihres Geschäftsjahres 2002/2003 (zum 31. März) wegen Abschreibungen und Einmaleffekten in die Verlustzone gerutscht. Der operative Konzernverlust betrage rund 2,5 Mio. Euro nach einem Gewinn von 2,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal, teilte das im TecDax gelistete Softwareunternehmen in einer Pflichtmitteilung mit.
Darin seien Einmaleffekte von drei Mio. Euro enthalten, die sich aus Abschreibungen für stille Reserven, Integrationskosten und Anlaufkosten für den Ausbau der Vertriebsstrukturen zusammensetzten.
Der Umsatz sei nach vorläufigen Zahlen im dritten Quartal wegen einer Kaufzurückhaltung auf 31,5 (Vorjahr: 32,1) Mio. Euro leicht gesunken, teilte das Unternehmen weiter mit. Kunden hätten vermehrt Kaufentscheidungen rückgängig gemacht. Im Lizenzgeschäft habe es daher einen Umsatzrückgang von rund 20 Prozent gegeben. Vollständige Quartals- und Neunmonatszahlen wolle das Unternehmen am 6. Mai vorlegen.
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