Mittwoch, 9. April 2003

150 Webseiten für Internet-"Oscars" nominiert

  • Je fünf Webseiten konkurrieren in 30 Kategorien
  • Auszeichnungen werden im Juni übergeben

Webgrößen wie Google, Ebay und Amazon wie auch kleinere Websites sind auch diesmal wieder für die Webby Awards 2003 nominiert. Der Internet-Oscar wird in diesem Jahr zum siebenten Mal von der International Academy of Digital Arts & Sciences für die weltbesten Websites vergeben. In 30 Kategorien treten jeweils fünf nominierte Websites gegeneinander an. Dabei kommen nicht nur die Online-Auftritte bekannter Organisationen und Unternehmen wie der Vereinten Nationen (in der Kategorie Government), der NASA (ebenfalls Government sowie Bildung) oder der BBC (Community, News, Spiritualität) zum Zug. Auch unbekannte und kleinere Websites werden aus dem Massenangebot des Webs in das Rampenlicht der Webby Awards gehoben.

Dass Amazon, Google, Yahoo, Ebay, die BBC ebenso wie die NASA und andere bekannte Namen und Marken jedes Jahr dabei sind, gehört bereits dazu. Wie beim Film-Pendant wird auch der Internet-Oscar oft unter den Großen aufgeteilt, im Vorjahr beispielsweise BBC für News und Radio, Amazon für E-Commerce und Yahoo für Finanzseiten. Aber im Gegensatz zum Film-Oscar ist die Zahl der weniger schillernden Namen doch recht groß. So treten beispielsweise in der Kategorie Community gegen BBC die Seiten Meetup www.meetup.com und Nervous Industries www.nervousness.org an. Bei Online-News sind MSNBC und Google unter den Nominierten. Weniger bekannt dürfte die afrikanische Nachrichtenseite allAfrica.com.

Zwerge treten gegen Riesen an
Die E-Commerce-Site www.freshdirect.com nimmt es beim Webby Award mit dem Online-Riesen Amazon auf. Die neue Disney-Gameseite Toontown www.toontown.com hat Mitspieler wie "A Tale in the Desert" und Orisinal. Der Vorjahressieger beim Humor, die Seite "The Onion", ist auch diesmal wieder nominiert. Gute Chancen aufgrund des politischen Umfeldes dürfte die Satire-Site White House haben, deren Inhalt sich nicht ganz mit der ähnlichen US-Regierungsseite deckt. Die ausführliche Liste der Nominierten in allen Kategorien ist auf der Website des Webby Awards zu finden.

Ausgesucht werden die Preisträger von den knapp 500 Mitgliedern der "Academy of Digital Arts and Sciences", einer Jury mit Prominenten wie David Bowie, Beck, Oracle-Chef Larry Ellison und "Simpsons"-Erfinder Matt Groening.

Weitere Informationen:

  • Webby Awards-Website
  • IADAS-Website
  • A Tale In The Desert-Website
  • Orisinal-Website
  • Whitehouse-Website

    9.4.2003 09:26