Umberto Agnelli: "Fiat wird weiterhin Autos bauen"
- Fiat-Chef: "Die Pkw-Branche ist unsere Zukunft"
- Partnerschaft mit GM soll noch enger werden
·Fiat-Verluste
Im 1. Quartal 699 Mio. Euro-Minus
Der Präsident der krisengeschüttelten Autogruppe Fiat, Umberto Agnelli, hat am Samstag die feste Entschlossenheit seiner Familie unterstrichen, an der Sanierung der Pkw-Sparte und für die Zukunft des Konzerns zu arbeiten.
Bei einem Treffen des Industriellenverbands "Confindustria" in Turin betonte Agnelli, dass die Zukunft der Gruppe Fiat die Produktion von Autos und Nutzfahrzeuge sei. "Wir arbeiten hart, damit man wieder auf Fiat stolz sein kann", betonte der Präsident von Italiens größter privater Firmengruppe.
Der nach dem Tod seines Bruders Giovanni Agnelli im Jänner zum Präsidenten der Gruppe aufgerückte Umberto dementierte erneut, dass seine Familie die Veräußerung der Pkw-Sparte an den amerikanischen Partner General Motors (GM) plane. "Autos sind die Geschichte unseres Unternehmens und werden auch unsere Zukunft sein", versicherte Agnelli.
"Wir werden die schwierigen Zeiten überwinden, Turin wird wieder eine Hauptrolle auf der internationalen Industrieszene spielen", sagte Agnelli. Er unterstrich, dass die Partnerschaft mit GM, der eine 20-prozentige Beteiligung an Fiat hält, positive Resultate beschere. "Die industrielle Partnerschaft mit GM wird immer enger", so Agnelli.
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