AT&T Wireless streicht 1.800 Stellen im IT-Bereich
- Bis Ende 2004 werden fast 50% der IT-Belegschaft gekündigt

Der von der Kundenzahl her drittgrößte US-Mobilfunkkonzern AT&T Wireless will nach einem Zeitungsbericht bis Ende 2004 nahezu die Hälfte seiner Belegschaft im Bereich Informationstechnologie (IT) kündigen.
Der in Redmond (Washington) ansässige Konzern wolle etwa 1.800 seiner 3.800 Stellen im IT-Sektor streichen, berichtete die in Seattle erscheinende Zeitung "Post-Intelligencer" am Dienstag unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Quellen, die an einem internen Treffen teilgenommen hätten, bei dem die Kündigungen bekannt gegeben worden seien.
AT&T-Wireless-Sprecher Mark Siegel lehnte eine direkte Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht ab. Er verwies jedoch darauf, dass der Konzern angesichts des harten Wettbewerbs in der Branche alles unternehme, um seine Kosten so niedrig wie möglich zu halten und zugleich die Einnahmen zu steigern. "Wir haben alle unsere Abteilungen aufgefordert, herauszufinden, auf welchem Wege dies am besten geschehen kann. Jede Abteilung tut was sie tun muss", sagte Siegel. Allerdings werde jede Kündigung, die aus den Entscheidungen der einzelnen Bereiche resultiere, nur geringe Auswirkungen auf die Gesamtzahl der Beschäftigten des Konzerns von derzeit rund 33.000 haben.
Erst kürzlich war AT&T Wireless mit dem Konkurrenten Sprint Corp eine Partnerschaft eingegangen, um zum Beispiel durch den gemeinsamen Bau von Funkmasten, Kosten zu sparen. Die Aktien von AT&T Wireless verloren nach dem Zeitungsbericht an der New Yorker Börse mehr als zwei Prozent auf 6,74 Dollar.
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