ÖFB übergab Sportstaatssekretär EURO 2008 Dossier
- Schweitzer: "Ziel muss sein, in die Zwischenrunde zu kommen"
- Forderung nach mehr Spielpraxis für die Jugend
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Einstige EM-Länder & Bewerber 2008
Friedrich Stickler und Alfred Ludwig, Präsident bzw. Generalsekretär des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB), und EM-Projektleiter Wolfgang Gramann haben am Donnerstag Vormittag Sportstaatssekretär Karl Schweitzer das Dossier der EURO 2008 übergeben. Der oberste heimische Sportpolitiker ließ sich bei dieser Gelegenheit in seinem Büro auch gleich über den Stand der Entwicklungen für das drittgrößte Sportereignis der Welt informieren.
"Wenn ein Land wie Österreich internationale Veranstaltungen durchführt, dann war der Erfolg immer auch deshalb sichergestellt, weil es eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen der Organisation und jener der Politik gegeben hat. Diese Tradition gilt es fortzusetzen", sagte der Nachfolger von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer. Seine Rolle für die EM-Endrunde sieht er u.a. in der Mitgestaltung der idealen Rahmenbedingungen. Der Stadion-Neubau in Klagenfurt bzw. der Ausbau der Arenen in Salzburg und Innsbruck seien voranzutreiben und die erforderliche Infrastruktur zu gewährleisten.
Als begeisterter aktiver und passiver Fußballer wünscht sich Schweitzer natürlich einen schlagkräftigen Gastgeber auf dem Rasen. "Es liegt jetzt an der Teamführung, eine Mannschaft aufzubauen, die die Vorrunde überstehen kann. Unser Ziel muss sein, in die Zwischenrunde zu kommen. Das werden wir auch schaffen", sagte der Burgenländer voll Optimismus. Es sei daher wichtig, dass die Talente die Chance erhalten, sich wöchentlich im Liga-Betrieb weiterzuentwickeln. "Unsere potenziellen Teamspieler für 2008 müssen ständig spielen und laufend gefordert werden", meint der Stürmer des FC Nationalrat. Mit dem ÖFB-Projekt "Challenge 2008" für den Nachwuchs ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan worden.
Da die Stadien in Österreich und im Partner-Land Schweiz im Jahr 2006 fertig gestellt sein müssen, wies Stickler daraufhin, dass die Baubarbeiten in Klagenfurt bzw. die Umbauarbeiten in Salzburg und Innsbruck geplant und schnell in Angriff genommen werden müssten. Die Vorbereitungsphase sei nun bald beendet, man werde demnächst in die Durchführungsphase eintreten. "Zu diesem Zweck wird eine Durchführungsgesellschaft, die die EURO organisieren wird, gegründet", berichtete der Lotterien-Vorstandsvorsitzende dem Sportstaatssekretär.










