GAK nimmt Kurs auf die Champions League
- Wichtige Siege für Sturm und Kärnten
- PLUS: Alles zur Bundesliga-Saison 2002/03!
·Mit viel Mühe
Wiener Austria auf Siegerstraße zurück
·"Kampfgeist"
Rapid-Boss Edlinger fordert die Spieler
·Hicke bleibt
Fix: Auch 2004 Rapid-Coach
·Neuer Vertrag
Schweitzer weiteres Jahr beim SV Ried
·Verstärkt!
Pogatetz in neuer Saison beim GAK
·ALLE INFOS ZUR BUNDESLIGA!
Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
·Das war der 10.
Die Trainerwechsel in der Bundesliga
·Lawaree siegt
Torschützen-
liste 2002/03
·Welcher Trainer
geht als nächster?
UMFRAGE: Wessen Stuhl ist am unsichersten?
Der Erfolgslauf des GAK in der T-Mobile Bundesliga geht weiter. Mit einem 2:0-Erfolg in Pasching stürmten die Steirer erstmals in dieser Saison auf den zweiten Rang, der einen Platz in der Champions League-Qualifikation bedeutet. Die Elf von Walter Schachner überholte den Aufsteiger, dem auch Sturm Graz (4:2 gegen Ried) bis auf einen Punkt nahe rückte. Der FC Kärnten gewann in Bregenz gegen das Schlusslicht mit 2:1 und hat damit das Abstiegsgespenst vorerst verjagt.
15 Runden benötigten die Grazer Athletiker für den Kurswechsel. Am 6. Oktober noch spuckte die Tabelle den GAK auf dem letzten Platz aus, nach zehn Siegen und nur einer Niederlage (30:6 Tore) unter Schachner ist die lukrative Chance auf die Champions League in Griffweite. "Seit 19. Oktober haben wir einen Lauf, aber jeder Lauf geht einmal zu Ende. Ich bin froh, dass das in Mattersburg passiert ist", erklärte der Erfolgstrainer, der den Siegeswillen seines Teams nach der Cup-Pleite im Burgenland zu Wochenmitte lobte.
Schicklgruber sah rot
Erleichtert wurde dem GAK der Erfolg allerdings durch einen Paschinger Routinier. Torhüter Pepi Schicklgruber wurde nach einer Attacke an Sick in der 29. Minute ausgeschlossen, danach übernahmen die bis dahin harmlosen und defensiven Gäste das Kommando. "Unsere Taktik ist 100-prozentig aufgegangen. Nach dem Ausschluss haben wir das Spiel in den Griff bekommen und verdient gewonnen", sagte Schachner.
"Pepi sind die Nerven durchgegangen"
Pasching-Trainer Georg Zellhofer konnte sich das Blackout seines Torhüters nicht erklären. "Der Ausschluss war Ausschlag gebend. Pepi sind die Nerven durchgegangen, eine dumme Aktion für einen routinierten Spieler. Mit zehn Mann kann man gegen den GAK kein 0:0 halten", sagte der Trainer. Nach der dritten Niederlage in Serie wird es für den Aufsteiger nun im Kampf um einen Europacup-Platz eng, am Mittwoch gilt es gegen die ebenfalls schwächelnden Rapidler, die dritte Heimniederlage en suite zu vermeiden. Zellhofer: "Wir müssen versuchen, es gegen Rapid besser zu machen und drei Punkte einzufahren. Den Kopf hängen lassen, dazu sehe ich keinen Anlass."
Sturm hat wieder Selbstvertrauen
Sturm Graz hat diesmal Boden gut machen können. Nach zwei Niederlagen und - gewohnt - herber Kritik von Präsident Hannes Kartnig wahrten die Schwarz-Weißen zum Beginn des letzten Meisterschafts-Viertels Kontakt zum Stadtrivalen. Dennoch steht noch viel Arbeit an, will Sturm um die Champions League mitreden. "Auf uns warten jetzt acht Endspiele. Zeitweise hatten wir sehr viel Leerlauf, es gibt viel zu verbessern. Dieser Sieg gibt jedenfalls Selbstvertrauen", sagte Trainer Franco Foda.
Kärnten darf durchatmen
Aufatmen kann der FC Kärnten. Nach dem Cup-Erfolg in Ried durfte sich Neo-Trainer Johannes Haubitz auch über den ersten Dreipunkter in der Liga freuen. Noch dazu gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, womit der Vorsprung auf Bregenz auf sechs Punkte anwuchs. "Es war ein wichtiger Schritt gegen einen unmittelbaren Abstiegsgegner, wir können positiv in die Zukunft blicken", sagte Haubitz nach dem ersten Auswärtssieg seit dem 14. September (3:1 gegen Sturm).
Bregenz ohne Punkt, aber mit Moral
Bregenz wartet dagegen schon seit dem 16. November auf einen Heimsieg. Die Vorarlberger mussten eine Hälfte lang in Unterzahl spielen, nachdem Nzuzi wegen zweier "Schwalben" im Strafraum mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war (43.), schafften durch Klausz sogar den Ausgleich (75.), doch Stary (83.) zerstörte die Hoffnungen auf einen Zähler. "Die Moral ist sensationell, aber die Punkte fehlen. Wir können nur ruhig bleiben und dürfen nicht in Hektik verfallen, aber mit solchen Fehlern wird es in den nächsten Wochen schwierig", so Trainer Regi van Acker.
