Schumacher: "Haben keine Angst vor der Zukunft"
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Mit fünf Tagen Verspätung kann sich Giancarlo Fisichella nun doch als Gewinner des Großen Preises von Brasilien feiern lassen. Der Internationale Automobilverband (FIA) korrigierte am Freitag in Paris das Ergebnis des Formel-1-Rennens von Sao Paulo und erklärte den italienischen Jordan-Piloten nachträglich zum Sieger des chaotischsten WM-Laufes der vergangenen Jahre. Der finnische McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen, der am Sonntag als Gewinner geehrt worden war, wurde auf Platz zwei zurück gesetzt. Räikkönen behielt dennoch die Führung in der Gesamtwertung nach drei WM-Rennen mit 24 Punkten.
"Alle haben sich an unsere Erfolge gewöhnt. Wenn man so viel Erfolg hat und plötzlich nicht mehr gewinnt, beginnt man sich Fragen zu stellen. Doch dies ist die Formel 1. Es ist normal, dass nach einer langen Phase von Triumphen eine Zeit beginnt, in der die Dinge nicht mehr so gut gehen", betonte der Ferrari-Star.
Über die Verschiebung des Einsatzes seines neuen Dienstautos F2003 GA zeigte sich Schumacher nicht besorgt. "Das neue Auto ist noch nicht vollkommen zuverlässig, obwohl seine Leistungen bestimmt für uns ein Schritt nach vorne bedeuten werden. Jetzt ist es aber sinnlos zu riskieren. Wir haben immer noch das schnellste Auto. Zumindest hatten wir es in Australien und in Brasilien. Die Saison ist aber noch so lang. Es ist daher sinnlos, sich zu sorgen."
Über seine Zukunft will Schumacher lieber nicht sprechen. Er sei jedenfalls fest entschlossen, bei Ferrari seine Karriere zu beenden. "Ich habe immer noch große Lust am Rennfahren. Zu siegen ist schön. Um aber ein guter Sieger zu sein, muss man aber auch verlieren können. Mein Vertrag bei Ferrari läuft noch bis Ende 2004, praktisch noch zwei Saisonen. Ich habe noch Zeit, um zu überlegen, was ich machen werde", so der 34-Jährige.
