Sonntag, 13. April 2003

Henin fügte Serena Williams 1. Saison-Niederlage zu

  • Im Charleston-Finale 6:3,6:4
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Die Belgierin Justine Henin-Hardenne hat am Sonntag überraschend das WTA-Tennis-Turnier in Charleston im US-Staat South Carolina gewonnen. Die bald 21-Jährige besiegte im Finale die US-Amerikanerin Serena Williams 6:3,6:4 und fügte der Weltranglisten-Ersten damit die erste Saison-Niederlage zu.

Den Ausschlag zu Gunsten von Henin gab die größere Sicherheit, der Belgierin unterliefen exakt halb so viele Fehler wie Serena Williams (15/30). Im sechsten Vergleich mit der Serien-Siegerin kam Henin zum zweiten Erfolg, nachdem sie die unangefochtene Ranking-Leaderin bereits im vergangenen Mai in Berlin ebenfalls im Endspiel bezwungen hatte. Heuer hatte Henin schon in Dubai triumphiert, sie sicherte sich nun ihren insgesamt achten Titel auf der WTA-Tour.

Für Williams ging damit der Traum, eine ganze Saison ungeschlagen zu überstehen, unerwartet früh zu Ende. Zuvor hatte sie die Australian Open, das Hallenturnier in Paris und die Championships auf Key Biscayne für sich entschieden und dabei 21 Einzel in Folge gewonnen. Ihre letzte Bezwingerin vor Henin war ebenfalls eine Belgierin gewesen. Im letztjährigen Masters-Finale Mitte November in Los Angeles hatte Williams gegen Kim Clijsters den Kürzeren gezogen.

Beim ATP-Turnier in Casablanca setzte sich der Franzose Julien Boutter im Finale gegen den topgesetzten Marokkaner Younes El Aynaoui 6:2,2:6,6:1 durch. Das Match war durch starken Wind und eine Regen-Unterbrechung beeinträchtigt. Es war Boutters ersters Saison-Erfolg. Seinen heuer und insgesamt zweiten ATP-Triumph feierte der Russe Nikolai Dawidenko durch ein 6:4,6:3 in Estoril gegen den Argentinier Agustin Calleri. Das Damen-Endspiel in Estoril wurde eine Beute der Spanierin Magui Serna.

13.4.2003 21:24