Koubek in Monte Carlo gegen Novak und Negativserie
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Drei Österreicher sind bzw. waren beim Masters-Series-Turnier von Monte Carlo im Einsatz: Stefan Koubek steht vorerst als einziger ÖTV-Vertreter im Hauptbewerb und hat dort ein schweres Los gezogen. Mit Jiri Novak trifft der Kärntner auf die aktuelle Nummer neun im Entry Ranking. Für Markus Hipfl, er scheiterte in Runde eins der Qualifikation, ist Monte Carlo schon wieder Geschichte, dafür startete Werner Eschauer sehr stark.
Koubek, der nach sechs Erstrunden-Niederlagen en suite zwar nicht mit Barbara Schett (sieben in Serie) gleichziehen möchte, ist gegen Novak freilich Außenseiter. Das bisher einzige Duell gegen den Tschechen verlor Koubek im Viertelfinale der Australian Open 2002 glatt. "Ich bin natürlich Außenseiter", kommentiert Koubek die Auslosung in seinem "Tour-Tagebuch" auf der neuen Website http://www.tennisweb.at: "Novak steht in den Top Ten, ist auf fünf gesetzt, ist Masters-Teilnehmer." Ganz chancenlos sieht er sich aber nicht. "Wenn ich gut spiele, kann ich jeden schlagen. Das weiß ich."
Sollte Koubek Novak schlagen, wäre das der erste Sieg eines Österreichers über den von Jan Kukal betreuten Tschechen: Nicht nur Koubek, sondern auch Jürgen Melzer (Wien 2002) zog gegen den Rechtshänder bereits einmal den Kürzeren. Schon vier Mal verlor übrigens Markus Hipfl gegen Novak. Für Hipfl ist das Turnier schon wieder zu Ende: Nach einem Blitzstart (6:0 in nur 22 Minuten) musste sich der Oberösterreicher dem Franzosen Jean-Rene Lisnard noch zwei Mal 4:6 geschlagen geben.
Hipfl, der aus dem Vorjahr 50 Punkte zu verteidigen hatte, fällt im Entry-Ranking nun hinter Alex Peya zurück, ist bald nur noch sechstbester ATP-Österreicher und droht aus den Top 200 zu fallen. Toll hingegen der Niederösterreicher Eschauer, der zwei Wochen vor seinem 29. Geburtstag in der ersten Quali-Runde mit einem 7:6 (3),6:4-Sieg über das kroatische Talent Mario Ancic (ATP-75) für eine Überraschung sorgte. Eschauer trifft nun auf ein weiteres Super-Talent: den erst 16-jährigen Spanier Rafael Nadal (schon auf ATP-Platz 112 gereiht).
Eschauer war am Samstag ziemlich im Stress, reiste er doch gleich nach seinem Sieg nach San Remo weiter, wo er beim dortigen 50.000 Dollar-Challenger im Semifinale steht.
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