Andy Roddick kommt zum nach St.Pölten
- US-Star damit auch Nummer eins vor Albert Costa
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Österreichs drittgrößtes Herren-Tennisturnier, der "Raiffeisen-Grand-Prix" in St. Pölten, bekommt zum zehnjährigen Jubiläum seinen Topstar: Der US-Shooting-Star Andy Roddick wurde für das ATP-Turnier an der Traisen (18. bis 24. Mai) verpflichtet und figuriert damit noch vor French-Open-Titelverteidiger Albert Costa als Nummer eins.
Eingefädelt hat diesen Deal Ronnie Leitgeb in Monte Carlo. Er hatte schon bei French Open Sieger Albert Costa und bei St. Pölten-Titelverteidiger Nicolas Lapentti seine Finger entscheidend im Spiel. Roddick ist einer der wenigen "Typen" im Welttennis. Er bietet nicht nur auf dem Centre Court ausgezeichnete Leistungen, sondern er ist auch abseits des Platzes neben Andre Agassi und Lleyton Hewitt einer der gefragtesten Spieler bei jugendlichen Fans. Besonders seine Emotionen stehen dabei im Mittelpunkt, ein selten gewordenes Attribut bei den heutigen Stars.
Roddicks Stern begann 2001 in Miami zu leuchten, als er Titelverteidiger Pete Sampras ausschaltete und sich dann bis ins Viertelfinale kämpfte. Im Verlaufe seiner weiteren Karriere hat er fünf Turniere in den USA gewonnen. Aber auch bei Starts im Ausland fiel der jetzt 20-jährige "Rookie" besonders auf. Bei den diesjährigen Australian Open in Melbourne kam er bis ins Semifinale. Auf dem Weg dorthin schaltete er im Viertelfinale in einem denkwürdigen Spiel den Marokkaner Younes El Aynaoui mit 21:19 im fünften Satz aus.
Stärkste Waffe des 1,85 m großen Rechtshänders Roddick, der in Boca Raton in Florida lebt, ist sicher seine Vorhand. Dazu kommt sein starker Aufschlag. Wesentlichen Anteil an den Erfolgen des US-Stars hat sein Betreuer Tarik Benhabiles, dem er vollstes Vertrauen entgegen bringt. Neben dem Australian-Open-Semifinale war Roddick heuer noch Finalist in Memphis und stand im Viertelfinale von Indian Wells. Im Champions Race liegt der amerikanische Shooting Star zur Zeit an fünfter Stelle, im Entry Ranking ist er Sechster.
Ronnie Leitgeb und Turnierdirektor Hans Holzer sind natürlich vom Antreten Roddicks besonders angetan: "Es macht uns stolz, dass es uns gelungen ist, Roddick zum ersten Mal nach Österreich zu bringen. Er wird eine echte Bereicherung des Turniers sein. Das dies gerade beim zehnjährigen Jubiläum gelungen ist, ist neben dem Antreten von French-Open-Sieger Albert Costa, ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk." Roddick hätte schon im Vorjahr nach Österreich kommen sollen. Er war auch für die CA-Trophy 2002 angekündigt, musste dann aber kurzfristig wegen einer Rückenverletzung absagen.
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