Erste Bank für drei Jahre Hauptsponsor der Liga
- Acht Teams und je vier Legionäre in der Spielsaison 2003/04
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Nach einem Jahr ohne Namensgeber geht die Österreichische Eishockey-Liga (ÖEL) ab 2003/04 wieder mit einem Hauptsponsor in die Saison. Der Eishockey-Verband und die Erste Bank schlossen einen Vertrag für drei Jahre ab, das Finanzdienstleistungsunternehmen wird mittels Eis-Kreise und Bandenwerbung in den Stadien sowie durch Logos auf den Trikots der Spieler, Trainer und Schiedsrichter präsent sein.
"Durch den Hauptsponsor können wir die wirtschaftliche Situation der Vereine ein bisschen verbessern", freute sich Verbands-Präsident Dieter Kalt am Mittwoch.
Die "Erste Bank-Eishockey Liga" wird in der Saison 2003/04 aller Voraussicht nach mit den selben acht Vereinen gespielt wie die noch laufende, lediglich hinter der Teilnahme von EHC Lustenau steht laut Kalt noch ein Fragezeichen. Sowohl Nationalliga-Meister Zell/See als auch Vize EC Salzburg verzichten auf einen Aufstieg, zur Diskussion steht, eventuell im nächsten Jahr in der höchsten Spielklasse einzusteigen. Pro Verein werden vier Transferkartenspieler (Legionäre) erlaubt.
Zuschauerzuwachs und mehr TV-Präsenz
Im Zuge der Präsentation des Sponsors zog Kalt ein überaus erfreuliches Resümee der Saison, die mit dem Finale VSV-Linz in die entscheidende Phase getreten ist. Neben der sportlichen Ausgeglichenheit durfte sich die Liga über einen Zuschauerzuwachs von rund 30 Prozent auf über 500.000 Besucher freuen. Neben den Live-Spielen auf Premiere steigerte auch der ORF die Eishockey-Beiträge signifikant. Nicht zuletzt dank fünf Stunden Live-Berichterstattung stieg Eishockey im ORF-Sportranking von Platz 19 auf Rang fünf, sagte Kalt. Zudem wird künftig auch das SAT1-Fenster für österreichisches Eishockey geöffnet.
Speziell mit Blick auf die Heim-WM 2005 in Wien und Innsbruck hofft der Eishockey-Verband, dass dieser Aufwärtstrend anhält. In einem Brief an den österreichischen Fußball-Bund (ÖFB), der gemeinsam mit der Schweiz die Fußball-EM 2008 veranstaltet, regte Kalt eine Promotion für die beiden Großereignisse in Österreich an.
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