Tanui will bei 20.Wien-Marathon Titel verteidigen
- Bereits 7.000 Anmeldungen für Jubiläumsveranstaltung
Moses Tanui hat im Vorjahr mit dem neuen Streckenrekord von 2:10:25 Stunden den Vienna City Marathon gewonnen. Am 25. Mai bei der 20. Auflage dieses Traditionsevents wird der Kenianer die Titelverteidigung in Angriff nehmen.
Der 37-Jährige stattete Wien am Montag einen Besuch ab und unternahm per Fiaker einen Lokalaugenschein auf dem Heldenplatz, der heuer den würdigen Rahmen für den Zieleinlauf bieten wird. Montagvormittag waren allein für den Marathonbewerb bei der Jubiläumsveranstaltung bereits rund 7.000 Anmeldungen aus 65 Nationen eingegangen, der Staffelbewerb ist mit 4.000 Läufern bereits voll.
Tanui hat am Sonntag beim durch Wind beeinträchtigten Halbmarathon in Berlin mit der Zeit von 1:03,40 Stunden als Siebenter einen gelungenen Einstand in die Wettkampfsaison gefeiert. "Das war ein guter Test, ich bin sehr zufrieden", meinte der zweifache Sieger des Boston-Marathons (1996 und 1998), der eine Bestzeit von 2:06:16 Stunden zu Buche stehen hat. Anders als jene Athleten, die bereits die Marathons in London (13.4.) oder Boston (21.4.) bestreiten, fehlt ihm für die Hochform noch etwas, er ist aber bereits schneller als im Vorjahr zu dieser Zeit unterwegs. Das lässt für Wien hoffen.
Am Mittwoch wird Tanui wieder in seine Heimat reisen und in den kommenden Wochen auf einer Höhe von 2.000 bis 2.400 m trainieren. "Ich werde rund 250 km pro Woche laufen und vor dem Wien-Marathon eventuell noch einen Wettkampf in Europa absolvieren. Ich hoffe, dass ich dann heuer in Wien noch schneller sein werde." Die Dominanz der Kenianer im Langstreckenbereich ist mehr als beeindruckend. Im Jahr 2002 blieben über 42,195 km 220 Athleten mit insgesamt 343 Zeiten unter 2:20 Stunden. 66 unterboten dabei das Limit für die Olympischen Spiele 2004 in Athen.
Die Nummer-eins-Stellung Kenias lässt sich auch von den Resultatslisten des vergangenen Sonntag ablesen. Der Kenianer Mike Rotich triumphierte beim 25. Paris-Marathon in der Streckenrekordzeit von 2:06,33 Stunden. Sein Landsmann Joseph Mareng gewann den Linz-Marathon in 2:13:37 Stunden. Beim Wien-Energie-Halbmarathon feierten die Kenianer einen Doppelsieg, in Berlin gingen gleich die ersten acht Plätze an Läufer aus Kenia.
Wer die weiteren Topstars beim Wien-Marathon 2003 sein werden, wird sich vermutlich am Wochenende entscheiden. Race Director Wolfgang Konrad reist am Freitag nach London, um dort mit mehreren Kandidaten zu sprechen. "Ich glaube, heuer wird einiges möglich sein."
Cannes20:38
Haneke siegt in CannesAustro-Filmemacher gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
Grand Prix von Monaco20:40
Webber holt Monte CarloAustralier ist sechster Sieger im sechsten Rennen. Gerüchte um Vettel-Wechsel.
