Powell kündigt demokratische Wahlen im Irak an
- "Wollen nicht nächsten Präsidenten des Irak einsetzen"
- US-Gesandter trifft sich am Dienstag mit Oppositionsführern
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Die künftige Regierung des Irak soll nach den Worten von US-Außenminister Colin Powell aus freien Wahlen hervorgehen. Seine Regierung habe keine Entscheidung zum Vorsitz einer Übergangsverwaltung getroffen, sagte Powell dem britischen Rundfunksender BBC.
"Wir sind sehr der Überzeugung, dass dies die Aufgabe des irakischen Volkes und seiner Vertreter ist", sagte der amerikanische Außenminister und fügte hinzu: "Wir sind nicht dabei, den nächsten Präsidenten des Irak einzusetzen."
Dienstag: US-Gesandter trifft Oppositionsführer
Als erster Schritt zur Bildung einer Übergangsregierung für den Irak ist am kommenden Dienstag ein Treffen des US-Gesandten Zalmay Khalilzad mit irakischen Oppositionsführern in Nassiriyah geplant. Einige Oppositionsgruppen befürchten, dass die USA dann eine Marionettenregierung mit engen Beziehungen zu Washington einsetzen könnten.
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